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Rabimmel, Rabammel, Rabumm! Laternenfest im Kinderhaus.

“Ich bin fast so aufgeregt wie Moritz,” schreibt eine Mama in unsere Chat-Gruppe. Nur noch 2 Tage bis zum Laternenfest und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Die Pädagoginnen basteln gemeinsam mit den Kindern Laternen und die älteren Kinder üben Kerzen anzünden, denn: bei IchDuWir dürfen die Kinder mit “echten” Laternen durch die Dunkelheit wandern. Auf der Liste “Wer bringt was mit”, die in der Garderobe hängt, ist kein Platz mehr. Kinder- und “Erwachsenen”punsch, Kekse, Lebkuchen, Knabberzeug… es wird uns an nichts mangeln.

Und endlich ist er da, der 11. November. Um 16.00 sieht man Papas mit großen Teekochern in den Armen Richtung Kinderhaus schnaufen, Mamas beladen mit süßen und salzigen Kleinigkeiten – und Kinder mit strahlenden Augen natürlich!

Das Kinderhaus liegt am Rande eines großen ehemaligen Klosterareals in einem “verwunschenen” Garten. Im Dämmerlicht scheinen uns schon die vielen kleinen Laternen entgegen, die Christa und Suni am Gelände aufgestellt haben, und Gelächter und Geplapper dringt vom Spielplatz durch die Hecken. Alle sind gekommen und freuen sich, einander wiederzusehen (und manche auch endlich kennenzulernen).

Steffi und Corinna versammeln sich mit den Kindern in der Sandkiste: mit Trommeln, Rasseleiern, Triangeln und von Steffi auf der Gitarre begleitet heben unsere Kleinen zu singen an: “This Little Light of Mine”, “Durch die Straßen Auf und Nieder”, “Ein bisschen so wie Martin”. Auch ein Schauspiel gibt es. Wie war das damals mit Martin und seinem Mantel? Ob er sich auch so plagen musste, bis er endlich die eine Hälfte heruntergesäbelt hatte? Wir Eltern stehen rund um unsere Kinder und die Sandkiste und genießen die roten Backen  und das Lächeln unserer Kinder im Kerzenschein in der Dunkelheit.

Und dann geht’s endlich richtig los! Sabine und einige Eltern zünden die Laternen an und verteilen sie unter den Kindern. Ein vielstimmiges “Rabimmel Rabammel” erhebt sich und wir marschieren gemeinsam durch den “verwunschenen” Garten. Manche Kinder wollen gar nicht aufhören und so drehen einige Eltern Runde um Runde um Runde… bis es sich auch zu den eifrigsten Wanderern durchspricht, dass Christa beim Spielplatz mit Kipferln wartet.

Und so finden sich alle rund um das Salettl im Garten ein, wo schon wärmender Punsch und Tee warten und sich Kinder und Eltern mit vollen Tellern zum Plaudern und Spielen niederlassen.

Vielen Dank an uns alle, dass wir einander so ein schönes Fest bereitet haben!

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