IchDuWir Montessori Kinderhaus

Optimale Betreuung der Kinder – was heißt das für uns?

Als wir diesen Blogpost vorbereitet haben, veröffentlichte derStandard.at einen Artikel, aus dem wir die Entwicklungspsychologin Tina Eckstein-Madry von der Universität Wien zitieren möchten.

Wie es einem Kind in der Krippe oder im Kindergarten geht, hängt laut der Forscherin letztendlich von zwei Faktoren ab: Qualität der Betreuung und Betreuungsschlüssel. Bei einem schlechten Betreuungsschlüssel oder bei Personalmangel verringert sich die Zeit, die Pädagoginnen und Pädagogen direkt für das Kind haben. Dies ist vor allem für kleine Kinder problematisch: „Je jünger das Kind, desto intensivere Betreuung verlangt es. Es kann seine Bedürfnisse noch nicht aufschieben.

https://www.derstandard.at/story/2000144233864/mama-geht-arbeiten-aber-was-macht-es-mit-den-kleinen

Im IchDuWir Montessori Kinderhaus möchten wir den Kindern optimale Bedingungen bieten, damit sie sich nach ihrem inneren Bauplan und in ihrem eigenen Tempo entwickeln können. Neben der „vorbereiteten Umgebung“ (Maria Montessori) ist uns ein herausragender Qualitätsstandard in der Pädagogik eine echte Herzensangelegenheit. 

Doch was bedeutet Qualität in der Pädagogik für uns im Kinderhaus eigentlich? 

BetreuungsschlüsselKleinkindgruppe (1,5-3)Kindergartengruppe (3-6)
Gesetzlich vorgeschrieben1:7,51:12,5
IchDuWirKinderhaus1:51:8
Betreuungsschlüssel
Anzahl PersonenKleinkindgruppe (1,5-3)Kindergartengruppe (3-6)
Gesetzlich vorgeschrieben2 Pädagog:innen1 Pädagog:in, 1 Helfer:in
IchDuWir
Kinderhaus
2 Montessori/Pikler Pädagog:innen, 1 Kindergartenassistentin3 Montessori/Pikler Pädagog:innen
Anzahl Betreuungspersonen

Professioneller Blick von außen schärft den Blick von innen – Warum uns Supervision so wichtig ist.

In der Supervision nehmen sich unsere Pädagoginnen Zeit, um arbeitsbezogene Themen zu reflektieren, zu klären und zu verändern. Der Prozess wird von Daniela Pichler-Bogner moderiert und begleitet. Sie ist Pikler-Dozentin, Montessori-Pädagogin und Family Counsellor nach Jesper Juul. Christa, die Leiterin unseres Kinderhauses, meint dazu: 

„Für mich ist es sehr hilfreich, dass ich die Möglichkeit habe, mit einer außenstehenden Person meine und unsere Arbeit im Kinderhaus zu reflektieren und zu analysieren.“ 

Christa, Leiterin unseres Kinderhauses

Und Steffi, die unsere Kindergartengruppe leitet, ergänzt, dass folgende Aussage von Daniela Pichler-Bogner für sie sehr hilfreich war: 

Auch als Pädagogin musst du nicht alles wissen und für alles eine Antwort haben. Wir können nur versuchen zu verstehen, was die Kinder uns sagen wollen.“

Daniela Pichler-Bogner

Die Supervision stärkt das Team und fördert die persönlichen Kompetenzen unserer Pädagoginnen. Ziel ist, dass herausfordernde Situationen nicht in die Arbeit mit den Kindern (oder auch ins Privatleben) mitgenommen werden. Supervision ist für die Ausgeglichenheit und psychische Gesundheit unserer Pädagoginnen ein unterstützender Faktor – und damit eine wichtige Grundlage für den wertschätzenden Umgang unter den Kolleginnen selbst, die liebevolle Betreuung, die sie unseren Kindern zuteilwerden lassen und das aufrichtige Interesse, das sie an uns als Eltern haben.

Für uns als Verein ist klar: Wir unterstützen die Fortbildung und Supervision des Teams von ganzem Herzen und sehen das Ergebnis als Win-Win-Win-Situation für die Pädagoginnen, für uns Eltern und vor allem für die Kinder.

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